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Die Übernahme von
Konsolen-Spielen in unser Sortiment war nicht umunstritten, letztlich aber
unumgänglich. Das zeigte sich auch am Presse-Echo:
Wedel-Schulauer Tageblatt
Pinneberger Zeitung
Alle 14 ersten Klassen der Wedeler Schulen kamen im Januar zum
Lesestart, um die
Stadtbücherei kennen zu lernen. Dank des großzügigen Sponsors
AstraZeneca konnten wir für alle
ABC-Schützen Medienboxen anschaffen und diese gut gefüllt den SchülerInnen
für das zweite Halbjahr zur Verfügung stellen. Eine stablie Leselatte für den
Klassenraum (und für jedes Kind ein einfaches Exemplar) zeigt Lehrern und Eltern anschaulich,
welcher Lesestoff für welches Alter empfehlenswert ist.
Der bekannte Schauspieler und Sprechtrainer
Rainer Rudloff erläuterte in einem Seminar für Eltern, Lehrer und
"Lesepaten", wie das Vorlesen lebendig gestaltet werden kann. Bibliothekarin Frau
Sita-Freihold aus Bremen verriet ebenfalls in einem Workshop, wie "medien- übersättigte"
Kinder trotzdem in den Bann gezogen werden können.

"
Schölers leest platt" hieß es auch in diesem Jahr wieder. In der
Stadtbücherei wurde die Vorrunde der 9 bis 10 jährigen ausgetragen.
Die jungen Teilnehmer, die sich in ihren Schulen qualifiziert hatten, kamen aus dem gesamten Kreis
Pinneberg.
Wir haben einige
Pläne und Konzepte zur Verbesserung der Leistung der Stadtbücherei
erarbeitet. Das fand auch in der örtlichen Presse breites Interesse:
Tageblatt
Blickpunkt
Pinneberger Zeitung
Am Girl’s Day waren in der Stadtbücherei die Jungs in der Überzahl:
Pinneberger Zeitung
Die ersten
Wedeler Energietagen auf dem Gelände vom Baumarkt Lüchau waren für uns
Anlaß, zwei Vorträge zu veranstalten und uns auch direkt an der Energiemesse mit einem
Stand zu beteiligen.
Gemeinsam mit der Firma HEYMANN konnten wir am 31. Mai
Harry Rowohlt[http://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Rowohlt]
, Schriftsteller,
Übersetzer (Hemingway), Vorleser (Pu der Bär) und bekennender Whiskey-Freund
in der Stadtbücherei Wedel präsentieren: Er las komische deutschsprachige Gedichte
von Heine bis Gerhardt. Christian Maintz, Germanist und Freund Rowohlts kommentierte und
erklärte den Zuschauern, warum sie bei den Gedichten die Lachmuskeln strapazieren.
Wedel Marketing organisierte die erste
Nacht der Kultur und nahezu alle Wedeler
Kulturschaffenden machten mit. So auch die Stadtbücherei, die zudem der VHS und der
Musikschule "Heinz Kegel" Raum und Bühne bot.
Mehr als 1.110 Menschen erfreuten sich in der Bücherei an musikalische und tänzerische
Darbietungen der verschiedensten Stilrichtungen. Aber auch dem Gaumen wurde geschmeichelt mit
köstlichen Tapas, Cocktails mit und ohne Alkohol sowie diversen weiteren Getränken.

Auf Einladung des Goethe-Institut referierte die Leiterin der Stadtbücherei Wedel, Andrea Koehn
in
Belgrad über die Zusammenarbeit zwischen Bücherei und den Schulen in Wedel.
Teilnehmer des Workshops waren Bibliothekare und Deutschlehrer aus Serbien, Kroatien und
Montenegro.
Die bei diesem Workshop entstandenen Konzepte wurden vom Goethe-Institut aufbereitet und
als
Grundlage für die weitere
Arbeit allen Teilnehmern und anderen Interessierten zur Verfügung gestellt.

Dr. Jürgen Redmann, referierte gemeinsam mit seiner Frau über das
Burnout-Syndrom,
dass häufig Menschen entwickeln, die im Arbeits- oder im privaten Bereich besonders ehrgeizig
und engagiert sind. Symptome wie z. B. Magenschmerzen,
chronische Müdigkeit, Migräne, Herzrasen und Tinnitus bis hin zum Herzinfarkt sind
neben psychischen Symptomen (z. B. Schlafstörungen, Entwicklung von Ängsten) nur einige der
möglichen Symptome.
Gleich nach der Fußball-EM -Deutschland wurde glücklich Vize-Meister-
hat die Stadtbücherei wieder ein
Fußball-Quiz veranstaltet -geleitet und
durchgeführt von dem Duo
Felix Hoffmann und Mirko Siemssen
Die jungen Experten (darunter eine ganze Geburtstags-Gesellschaft) kämpften sich
fröhlich, motiviert und fachkundig über Vierte- und Halbfinale bis zur
"Meisterschft". Gewinner in der Bücherei wurde die
Türkei!
Auch in diesem Jahr waren Stadtbücherei und Förderverein auf der Vereinsmeile
des
Hafenfest vertreten. Es gab es einen "Mini-Bücher-Flohmarkt", ein maritimes
Quiz und Informationen zu den umfangreichen und vielseitigen Angeboten der Bücherei.
Um 15:00 betrat
Mathias Lück die Kultur-Bühne und begeisterte die Kinder
(sowie Eltern und Großeltern) mit
Liedern von Piraten und Papageien.
In Schleswig-Holstein fand in diesem Jahr erstmals der
SommerLeseClub unter der
Schirmherrschaft von Bildungsministerin Erdsiek-Rave statt.
Jugendliche lasen mindestens drei speziell ausgesuchte Bücher und beantworteten Fragen zu
diesen. Am Ende erhielten sie ein Zertifikat, welches einen Eintrag in das Zeugnis garantiert.

Wir konnten -Danke für die großzügige Spende der
Nordmetall-Stiftung-
für diese Aktion 100 neue Titel beschaffen und damit den Bestand auf 250 Titel erweitern.
Diese wurden innerhalb der Sommerferien von den 130 teilnehmenden SchülerInnen ca. 1.000
Mal ausgeliehen.

Am 5. September gab’s die große Abschlussparty mit alkoholfreien
Cocktails aus
JIMs Bar [hppt://www.jugendschutz-im-mittelpunkt.de/]
und der feierlichen Verleihung der Teilnahme-Zertifikate.
Tintenfluch und Dschinnduell war der Auftritt des "Herrn der Stimmen"
Rainer
Rudloff [http://www.vividvoices.de/person.htm]
betitelt, der
Spannung, Witz und erstklassige Unterhaltung bot.

Die vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. und dem Dachverband Bibliothek & Information Deutschland
(BID) ins Leben gerufene, erste bundesweite Kampagne
Treffpunkt Bibliothek - Deutschland liest
wurde unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und zahlreiche
Sponsoren. Schirmherr der Kampagne war Bundespräsident
Horst Köhler.
Einige Fakten:
- 2007 fanden ca. 280.000 Veranstaltungen in den 11.500 Bibliotheken in Deutschland statt.
- Jährlich besuchen mehr als 200 Millionen Leser Bibliotheken.
- Allein 2007 entliehen 11 Millionen registrierte Leser 456 Millionen Medien.
- Weitere interessante Fakten über Büchereieen und der Aufgaben Sie finden
auf der SeiteTreffpunkt
Bibliothek
Zum Vergleich:
(Quellen: Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins 2006/2007; VHS-Statistik 2006; Institut für Museumsforschung der SMB-PK, 2006).
- Theater, Orchester und Festspiele haben in Deutschland insgesamt jährlich
33 Mio. Besucher.
- Für Kurse der Volkshochschulen meldeten sich im Jahr 2006 rund 9 Mio. Teilnehmer an.
- Museen verzeichnen jährlich ca. 110 Mio. Besuche.
Wir veranstalteten eine
Tauschbörse, gewährten säumigen Rückgebern
Amnestie, führten interessierte Erwachsene in die Geheimnisse des
Internet ein,
und verkauften ausgeschiedene Medien auf einem
Bücherflohmarkt.
Auch um den Nachwuchs haben wir uns gekümmert:
Juern Steinhard plädierte in seinem
sehr interessanten Vortrag "Nachwuchs für die Haare" für ein duales herangehen
an das Problem: Medikamente und Erlebnisprogrammierung.
Interessante und satirische Einblicke in das Seelenleben des Schriftstellers gewährte
der in Deutschland lebende
Anant Kumar mit seinen "Satiren & Grotesken".

Die Präventionswochen waren -wie in jedem Jahr- wider ein wichtiger Termin auf unserem Kalender.
Zum
25. Jubiläum in diesem Jahr standen die
Kinder und
Jugendbuch-Wochen unter dem Motto
"Das alles ist Sprache ..."
Die Veranstaltungsreihe wurde durch unsere Stadtpräsidentin
Sabine Lüchau
am
5. November feierlich im Ernst-Barlach-Saal eröffnet, anschließend
spielt das
Wunderland Theater
"Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart.
In den Räumen der Stadtbücherei veranstaltet das
Frauenhaus Wedel
eine Lesung in deutsch und türkisch. Astrid Otto und Gülüzar Gürsoy lesen
Texte aus dem Buch "
Chronik einer
Todesnacht" der Autorin
Serife Yesilcicek, die auch selbst anwesend war.
Die Lesung fand statt im Rahmen des Tages "Nein zu Gewalt gegen Frauen", der jährlich
am 25.November stattfindet.
Basteln, Märchen, Tee und Spekulatius für die Kleinen in der Stadtbücherei
ermöglichte auch in diesem Jahr wieder den Größeren, in aller Ruhe
Weihnachtseinkäufe zu machen oder sich auf einen Glühwein im Wedeler
Weihnachtsdorf zu treffen.
Wir kommen auch zu Ihnen nach
Hause und liefern Ihnen Medien Ihrer Wahl, wenn Sie nicht mehr
so gut zu Fußsind. Darauf wies der
TIP noch einmal zum Jahresende hin.